Die Zukunft Israels

In Zusammenarbeit mit der Alten Synagoge Essen.
Der Staat Israel hat in den siebzig Jahren seiner Existenz (1948-2018) eine außerordentliche Entwicklung durchgemacht. Er hat Millionen jüdischer Flüchtlinge aus dem Europa der Schoah, Nordafrika (aus dem Maghreb, Libyen und Ägypten) und dem Nahen Osten (Irak, Jemen) erfolgreich integriert und den Sprung in die Reihe der Industrie- und Hightech-Länder geschafft. Die Bevölkerung hat sich verzehnfacht. Acht Millionen Menschen leben heute in diesem Staat. Israel ist wahrscheinlich vor den USA die grösste jüdische Gemeinschaft geworden.
Wie sehen die Zukunftsperspektiven für den Staat aus? Der politische Rechtsrutsch des Jahres 1977 ("Mahapach") hat sich etabliert. Schon vor den aktuellen Entwicklungen in Europa hat sich rechtsnationaler Populismus und Polarisierung zwischen "rechts" und "links" gezeigt. Die alten Parteien - besonders die Arbeitspartei - haben massiv an Bedeutung verloren. Immer wieder entstehen und verschwinden neue Parteien (Dash, Schinui etc.). Für Frieden scheint es kaum eine Perspektive zu geben. Gibt es einen anderen Alltag neben der politischen Berichterstattung? Welche Entwicklungen gab und gibt es im Milieu der arabischen Staatsbürger Israels, die immerhin etwa ein Fünftel der Gesamtbevölkerung ausmachen?
Zu diesen und anderen Fragen wird der bekannte Journalist Richard Chaim Schneider, zwischen 2006 und 2015 Leiter des ARD-Studios in Tel Aviv, Stellung nehmen und anschließend mit dem Publikum diskutieren.

Seite Drucken   Hier können Sie die Kurstage im iCalendar Format herunterladen   Kursnummer: 191.1A009F   Status: Kurs abgeschlossen Die Veranstaltung ist bereits beendet.


Termin:
Donnerstag, 07.03.2019,
von 19:00 bis 21:00 Uhr





Kosten:
entgeltfrei

[-] Kursleitung:
[-] Kursraum:
  • Ort wie im Programmheft angegeben

Inhaltliche Beratung:
Dr. Günter Hinken
Kontaktdaten
Alte Synagoge Essen (Hauptraum), Edmund-Körner-Platz 1 (Haupteingang)

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