Ein neues Selbstbewusstsein? - Ostjuden im Ruhrgebiet zur Weimarer Zeit

Vortrag Alte Synagoge, PD L. Joseph Heid, Universität Duisburg-Essen

Seit den 1880er Jahren war Deutschland ein natürlicher Anziehungspunkt für verfolgte Ostjuden. Diese waren Menschen, die dem mittelständischen, kleinbürgerlichen und proletarisierten Milieu entstammten. Sie waren traditionsbewusst. Die Ablehnung der deutschen Juden gegenüber den ostjüdischen Einwanderern hatte eine seiner Ursachen in der Betonung des Jüdischen in Sprache (Jiddisch), Kleidung und religiösen Riten. Sie fürchteten, auf ihrem Weg der Assimilation in die bürgerliche, deutsche Gesellschaft behindert zu werden. Aber es war auch ein Klassenproblem: Deutsch-jüdisches Bürgertum gegenüber einem ostjüdischen Proletariat, kleinbürgerlichen Handwerkern und Händlern.

Veranstaltungsort: Alte Synagoge (Seminarraum), Edmund-Körner-Platz 1, 45127 Essen.
Eingang Alfredistr.

Kontakt: Tel.: +49 201 88-45218, alte-synagoge@essen.de, www.alte-synagoge.essen.de.

Seite Drucken   Hier können Sie die Kurstage im iCalendar Format herunterladen   Kursnummer: 191.10064Z   Status: Keine Anmeldung möglich Keine Anmeldung erforderlich.


Termin:
Donnerstag, 28.02.2019,
von 19:00 bis 21:00 Uhr





Kosten:
entgeltfrei

[-] Kursleitung:
[-] Kursraum:
  • Alte Synagoge Essen (Seminarraum)
    Steeler Str. 29
    45127 Essen

Pfeil nach links Pfeil nach oben